Insekten im Flug

Durstige Feldwespe

Ich denke, es handelt sich um eine Haus-Feldwespe (Polistes dominula). Sie ist durstig und gerade auf dem Weg zur Wasserstelle. Diese Feldwespen sind äußerst friedliche Wesen und fleißige Bestäuber von z.B. Doldenblütlern wie Fenchel. Da der optische Unterschied zur Gemeinen Wespe und Deutschen Wespe nur wenigen bekannt ist, ist es hilfreich, sein Umfeld aufzuklären. Es ist extrem unwahrscheinlich von diesen Wespen gestochen zu werden.

Gemeiner Wespenflug

Bei dieser kleinen Gemeinen Wespe (Vespula vulgaris) handelt es sich vermutlich um eine Arbeiterin. Was sie genau an dem verblühten Strauch (Herzgespann) sucht, kann ich leider nicht sagen. Auch wenn diesen Lebewesen leider ein sehr schlechter Ruf vorauseilt, habe ich, trotz leichter Allergie, glücklicherweise jede Form von Angst in den letzten Jahren ablegen können. In vielen Stunden in Ihrer Nähe kam es zu keinem einzigen negativen Erlebnis.

zu spät zur Party

Ein Anblick, den wir alle kennen und der unglücklicherweise sehr negativ belegt ist. Aber es ist der ewige Kreislauf. Schnell hat sich bei den Goldfliegen (Lucilia sericata) rumgesprochen, dass eine Schnecke im Gras aus dem Leben geschieden ist. Neben der Bestäubung von z.B. Doldenblütlern, machen sich diese Schmeißfliegen eben auch nützlich beim "Aufräumen" von Aas, ähnlich wie die Geier in der Savanne ;-) und schützen auf diesem Weg auch andere Lebewesen vor den Keimen und Erregern, die im Aas entstehen können.

Mosaikjungfernflug

Eine männliche Blaugrüne Mosaikjungfer (Aeshna cyanea) auf Patrouille. Sein Lebensraum ist eine Senke mit vielen schilfbewachsenen Tümpeln mitten im Wald. Er hatte Mitbewerber, Weibchen und auch andere Libellen, wie z.B. Heidelibellen immer im Blick.

Das Foto ist gestern bei Abendlicht mit Blende 4 entstanden. Leider ist das Licht etwas hart aber ich war froh, ein Dokument der Begegnung zu haben ;-)

ABM etwa 1:7, APS-C, 1/3200s, f/4, ISO 500, Laowa Makro 65mm, etwa 10% Beschnitt

 

Fliegende Furchenbiene

Diese etwa 6mm große Furchenbiene war sehr interessiert an den Oregano-Blüten, jedoch auch ziemlich auf der Hut mit blizschnellen Flügen und hektischen Flugmanövern, gefolgt von kurzen Momenten an den Blüten. Es war auffällig, dass viele der kleinen Wildbienen eher die "untere Etage" Pflanzen bevorzugen, also Blüten die etwas tiefer stehen und von den Honigbienen weniger angeflogen werden.

Spätsommer-Wollbienenweibchen

Wiedermal eine Wollbiene (Anthidium manicatum). Diesmal ein Weibchen auf dem Weg zu einer der letzten Herzgespannblüten neben den verblühten Stockrosen. Die kleinen Freunde sind mittlerweile verschwunden. Ich freue mich auf die neue Generation.

Ich habe ein altes Objektiv mit Zwischenring verwendet und (wie auch von Roland ans Herz gelegt) die Blende weit geöffnet. Leider macht das recht harte Licht etwas viel Unruhe. Zudem sehe ich Schwächen bei der Schärfe (wohl auch bedingt durch das Objektiv).

Drohnen-Attacke

Der „Platzhirsch“, AKA männliche Wollbiene (Anthidium manicatum), war emsig dabei, das Revier abzustecken. Ich habe beobachtet wie er eine Honigbiene verfolgt hat und konnte dabei sein, wie es ernst wurde. Zunächst ist er links von ihr geflogen (ich war mit dem Fokus bereits auf der kurz ruhenden Biene und habe die Serienbildaufnahme hier gestartet) und hat sie begutachtet, dann einen kleinen Bogen geflogen und in dem Moment dieses Fotos zum Angriff angesetzt.