Mikrofotografie

Langhornmücke (Keroplatidae)

Bei dieser kleinen Mücke wollte ich eigentlich nur einen Flügel mit den schönen Interferenzfarben darstellen. Nun habe ich aber noch die Diskussion um Fraukes Mantiden im Hinterkopf, mit Rolands Aussage:

"... Beispielsweise ein Ausschnitt eines Knies [...] sollte und wird dann wohl eher einen medizinischen Hintergrund haben."

Das trifft dann wohl für einen isolierten Flügel auch zu.

(Blauäugige) Schmetterlingsmücke

Mit Schmetterlingsmücken (Psychodidae) habe ich mich schon öfter mal beschäftigt. Hauptproblem: Außer den Haaren sieht man fast gar nichts, vor allem die (eigentlich schönen) Augen gehen fast unter (z.B. hier)

Mit einer Prise UV-Autofluoreszenz plus etwas direktem (nicht-diffusem) Licht kann man sie aber zum strahlen bringen!

Den Hintergrund habe ich diesmal "unbehandelt" belassen.

Hirschzunge

Ich kanns einfach nicht lassen, mit den Farnen. Der Hirschzungenfarn führt ein absolutes Schattendasein in unserem Garten (vgl. Bild 2). Ich musste ihn einfach mal an ein energetischeres Licht bringen. Die Sporangien wohnen hier in länglichen Streifen, statt in runden Tüpfeln.

Büschelmückenmännchen

Jedes Jahr zum Mai dieselbe Herausforderung: Der "Stamm" der Antennen ist so dick wie (mein dünnes) menschliches Haar, die feinen Härchen haben etwa 3-5 Mikrometer im Durchmesser.

Hier noch ein (fast) passendes Gedicht von Wilhelm Busch:

Die Mücken

Dich freut die warme Sonne.
Du lebst im Monat Mai.
In deiner Regentonne,
Da rührt sich allerlei.

Viel kleine Tierlein steigen
Bald auf-, bald niederwärts,
Und, was besonders eigen,
Sie atmen mit dem Sterz.